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manager magazin 1/14: Scheidender SAP-Chef Snabe erhält 15 Millionen Euro

Summe wird voraussichtlich wegen des Wechsels in dem Aufsichtsrat fällig

SAP-Co-Vorstandschef Jim Hagemann Snabe erhält bei seinem Wechsel in den Aufsichtsrat des Dax-Konzerns bis zu 15 Millionen Euro. Das berichtet das manager magazin in seiner am Freitag (20. Dezember) erscheinenden neuen Ausgabe. Sollte SAP seine Ziele für 2013 verfehlen, kann die Summe, die Snabe bei seinem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Vorstand erhält, bis zu sechs Millionen Euro geringer ausfallen, schreibt das manager magazin weiter und beruft sich dabei auf mit der Situation Vertraute.

Angesichts des letzten Gehalts 2012 in Höhe von 8,25 Millionen Euro nimmt Snabe damit Einbußen in Kauf. Sein Vertrag wäre regulär erst 2017 ausgelaufen. Da der Co-CEO freiwillig ausscheide, nehme er nicht mehr am langfristig angelegten Incentiveplan teil, äußerte sich ein Unternehmenssprecher dazu. Die Vergütungsansprüche von Snabe ergäben sich aus seinem Vertrag unter Berücksichtigung seiner fortgesetzten Vorstandstätigkeit bis zum 21. Mai 2014, teilte der Sprecher weiter mit. Die Auszahlung zu diesem Zeitpunkt diene zudem der Vermeidung von Interessenkonflikten nach Snabes Eintritt in den SAP-Aufsichtsrat, so SAP.

SAP hatte im Sommer mitgeteilt, dass Snabe vorzeitig von seinem Vorstandsposten zurücktreten werde. Der dänische Vorstandschef soll nun am 21. Mai 2014 ins Kontrollgremium von SAP wechseln. Ab dann wird Mit-CEO Bill McDermott das Unternehmen allein führen.

Autorin: Astrid Maier
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