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manager magazin 11/2014: Allianz setzt ihre Holdings auf Diät

Versicherungskonzern will Bürokratie abbauen / Dafür werden konzerneigene Holdings mit insgesamt 5000 Beschäftigten analysiert

Die Allianz hat eine Aufräumaktion in ihren vielen Holdings gestartet. Bis Jahresende soll ein Projektteam Vorschläge entwickeln, wie die Effizienz der Holdings erhöht und Bürokratie reduziert werden kann. Dies berichtet das manager magazin in seiner aktuellen Ausgabe (Erscheinungstermin: 24. Oktober) unter Berufung auf Allianz-Kreise. Ein Allianz-Sprecher bestätigte die manager-magazin-Informationen auf Anfrage.

Betroffen von diesem Projekt, das am 1. Oktober intern verkündet wurde, sind Holdings mit insgesamt 5000 Beschäftigten. Dies sind im Einzelnen die im Dax 30 notierte SE, die Holdings für die verschiedenen Weltregionen wie Amerika, Osteuropa und Asien-Pazifik sowie die Holdings für die Vermögensverwaltung (Allianz Asset Management, AAM), für die Anlage der Prämieneinnahmen (Allianz Investment Management, AIM) und für die hauseigene IT (Amos). Nicht inkludiert ist unter anderem die Allianz Deutschland AG, die Holding für das gesamte Deutschlandgeschäft.

Allianz-intern gelte als ausgemacht, dass dabei auch Arbeitsplätze wegfallen werden, schreibt mm weiter. Geleitet wird das Projekt von AAM-Finanzchef Thomas Naumann. Der internen Bekanntmachung zufolge soll Mitte 2015 endgültig über den künftigen Zuschnitt der Holdings sowie mögliche Abbaumaßnahmen entschieden werden.

Allianz-Insider sehen in dem Projekt bereits die Handschrift des früheren Controlling-Vorstands Oliver Bäte. Bäte wird im Mai 2015 die Nachfolge von Konzernchef Michael Diekmann antreten und das Projekt möglicherweise final entscheiden, auf jeden Fall aber umsetzen. Der Allianz-Sprecher sagte, „nach der Planung werden die Grundsatzentscheidungen des Projekts im Vorstand noch in der Amtszeit von Herrn Diekmann als CEO getroffen“. Diekmann sei derzeit innerhalb des Vorstands für das Projekt verantwortlich.

Autorin: Angela Maier
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