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manager magazin 11/2016: Burda: Kinder sollen übernehmen

Verleger äußert sich im manager magazin zu Nachfolge / CEO Paul-Bernhard Kallen nimmt Abstand von Investitionen ins Zeitschriftengeschäft

Beim Burda-Verlag sollen langfristig die Kinder des Verlegers eine Führungsrolle übernehmen. „Meine Kinder haben beide Lust und großes Interesse, ins Unternehmen einzutreten“, teilte Hubert Burda gegenüber dem manager magazin mit (Erscheinungstermin: 21. Oktober). Bisher hatte Burda die Frage der langfristigen Nachfolge offengelassen. Aus der Ehe mit der Schauspielerin Maria Furtwängler sind Sohn Jacob (26) und Tochter Lisa (24) hervorgegangen. „Wann und in welcher Funktion sie hier einmal arbeiten werden, ist noch nicht bestimmt“, ergänzte er. Burda hatte seinen Kindern zusammen bereits 49 Prozent am Unternehmen übertragen, vom kommenden Jahr an sollen sie nach den bisherigen Plänen weitere Anteile erhalten.

Burda, der im vergangenen Jahr seinen 75. Geburtstag feierte, hatte die operative Führung des Verlags vor sechs Jahren an Paul-Bernhard Kallen übertragen. „Als Inhaber stehe ich für das Langfristige, also dass man nicht verkauft und dass man weiter expandieren wird“, erklärte Burda zu seiner eigenen Rolle. Der Vorstandschef selbst baut das Unternehmen mehr und mehr vom Verlag zum Beteiligungsunternehmen für Digitalfirmen um, wie das manager magazin berichtet. Kallen selbst bezeichnete weitere Investitionen ins Zeitschriftengeschäft als wenig sinnvoll. „Es lohnt nicht, dort im Moment größere Beträge zu investieren“, sagt er dem manager magazin. „Deshalb konzentrieren wir uns auf andere Investitionen.“

Autor: Lutz Meier
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