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manager magazin 12/2016: Rocket Internet schrumpft Zentrale in Berlin massiv

Start-up-Holding will rund 75 Prozent der Stellen abbauen

Die Berliner Start-up-Holding Rocket Internet baut in der Berliner Zentrale massiv Personal ab. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 18. November). Rocket-CEO Oliver Samwer wolle so die hohen Verluste der Holding reduzieren.

Statt mehr als 400 Mitarbeiter wie noch Ende vergangenen Jahres sollen in der Berliner Zentrale inzwischen weniger als 200 sitzen, nicht mal mehr die Hälfte also. In der Personalabteilung werde unter der Hand sogar das Ziel ausgegeben, auf rund 100 zu kommen – und zwar noch im laufenden Jahr. „Wo es irgend geht, werden Leute in Ventures verschoben“, zitiert das Magazin einen Insider. Rocket wollte dazu keine Stellung nehmen.

Hinter dem Schrumpfkurs steckt dem manager magazin zufolge ein Strategieschwenk: Während Rocket Internet beim Börsengang vor zwei Jahren darauf gesetzt habe, selbst Unternehmen auszugründen, fokussiere die Start-up-Holding inzwischen zuvorderst auf Investments in bereits gegründete Unternehmen. Mehrere eigene Ausgründungen mussten zuletzt wieder dichtgemacht werden.

Autor: Jonas Rest
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