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manager magazin 2/2015: Deutsche Annington prüft weitere Akquisitionen

Der Immobilienkonzern will die Zahl der Wohnungen erhöhen und den Mietern zusätzliche Dienstleistungen wie Mobilfunkverträge anbieten

Rolf Buch, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Annington, forciert das Wachstum des Immobilienkonzerns. Nach der Übernahme des Konkurrenten Gagfah prüfe er „weitere Zukäufe“, sagte er im Interview mit manager magazin (Erscheinungstermin: 23. Januar).

Durch die Fusion mit der Gagfah steigt die Anzahl der verwalteten Wohnungen der Deutschen Annington auf 353 000 Einheiten mit rund einer Million Mietern. Sie ist damit das mit Abstand größte deutsche Immobilienunternehmen.

Geplant ist, dass mit dem Zusammenschluss der jetzige Gagfah-Finanzchef Gerald Klinck und Gagfah-Chef Thomas Zinnöcker in das Führungsgremium der Deutschen Annington einziehen. Zinnöcker wird stellvertretender Vorstandsvorstandsvorsitzender. Allerdings erhalte er lediglich „einen Zweijahresvertrag“, erklärte Buch, „so lange wird die Integrationsphase ungefähr dauern“.

Neben der Erhöhung des Wohnungsbestands plant der Deutsche-Annington-Vorstand zusätzliche Dienstleistungen für seine Mieter. Unter anderem werden derzeit viele Wohnungen altengerecht umgebaut. Betagten Menschen, so Buch, „könnten wir künftig die komplette ambulante Pflege anbieten – vom täglichen Waschen bis zum Essen auf Rädern.“ Zudem testet der Konzern den Bau von Blockheizkraftwerken in seinen Wohnanlagen und den Einstieg in das Geschäft mit Mobilfunkverträgen.

Autorin: Ursula Schwarzer
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Autor: Dietmar Student
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