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manager magazin 6/2014: KfW-Chef Schröder kündigt Infrastruktur-Offensive an

Staatliche Förderbank will mehr Geld im Rahmen von Public Private Partnerships bereitstellen / Plädoyer für Kreditverbriefunge

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Die staatliche KfW Bankengruppe will nach den Worten ihres Vorstandschefs Ulrich Schröder mehr Geld zur Verbesserung der Infrastruktur in Deutschland investieren. "Wir sind im Rahmen unseres gesetzlichen Auftrags bereit, mehr langfristige Finanzierungsangebote für Infrastrukturprojekte zu stellen", sagte Schröder dem manager magazin (Erscheinungstermin: 23. Mai).

Denkbar sei, dass die KfW Projektfinanzierungen strukturiert und bei institutionellen Investoren platziert, etwa für Straßen oder Kraftwerke. Das würde auch Versicherer oder Pensionsfonds stärker motivieren, sich an entsprechenden Finanzierungen zu beteiligen, sagte der KfW-Chef.

Schröder forderte außerdem, den Verbriefungsmarkt zu beleben. "Das Prinzip, gleichartige Kredite zu bündeln und aus der Bilanz heraus zu verkaufen, ist und bleibt trotz offensichtlicher Fehlentwicklungen in der Vergangenheit richtig. Verbriefungen sind wichtig, um die langfristige Finanzierung von Unternehmen und Projekten zu gewährleisten."

Autor: Tim Bartz
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