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manager magazin 6/2014: Kritik im Aufsichtsrat an Deutsche-Bank-Finanzvorstand Stefan Krause

Topmanager kriegt IT-Projekt "Stride" nicht in den Griff / Barbonus fällt geringer aus als bei Privatkundenchef Rainer Neske

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank ist unzufrieden mit der Arbeit von Finanzvorstand Stefan Krause am Projekt "Stride". Ziel des wichtigsten IT-Projekts des Konzerns ist es, die Datenkomplexität zu verringern, etwa durch die Migration Tausender IT-Systeme auf einige wenige. Das aber gestaltet sich zäher als gedacht: Den eigentlich für 2013 geplanten Abschluss des Projekts musste Krause bereits auf 2015 verschieben, wie manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 23. Mai) berichtet.

Auf einer Liste, mit der der Aufsichtsrat die Großprojekte der Bank per Ampelsystem (rot, orange, gelb, grün) bewertet, firmiert "Stride" unter orange, der zweitschlechtesten Stufe. Das heißt: kaum Fortschritte, häufige Nachfragen.

Die Kritik schlägt sich auch in der Barkomponente von Krauses Bonus für 2013 nieder: Die fällt mit 926 415 Euro geringer aus als etwa die von Privatkundenchef Rainer Neske, der 1,071 Millionen Euro einstreicht – auch deshalb, weil dessen IT-Projekt "Magellan" rasante Fortschritte macht.

Autor: Tim Bartz
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