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manager magazin 6/2016: Umzugs-Start-up Movinga steckt in Schwierigkeiten

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Gründer

Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen die Gründer des Umzugs-Start-ups Movinga Bastian Knutzen (23) und Chris Maslowski (24) wegen Urkundenfälschung. Grund dafür sei ein mutmaßlich gefälschtes Lizenzdokument. Das berichtet das manager magazin in seiner kommenden Ausgabe (Erscheinungstermin: 27. Mai). Auf Anfrage bestätigte das Unternehmen die Ermittlungen, Knutzen und Maslowski äußerten sich jedoch nicht weiter zu den Vorwürfen.

Movinga gilt als eines der erfolgreichsten Start-ups in Berlin. In rund einem Jahr sammelten die Gründer rund 35 Millionen Euro Risikokapital ein. Über 500 Mitarbeiter sollen für das Berliner Unternehmen tätig sein.

Laut Insidern ist der Kapitalverzehr des Unternehmens immens, Gespräche über die nächste Finanzierungsrunde laufen wohl schon. Der Wert der liquiden Mittel betrage demnach bereits weniger als 10 Millionen Euro. Knutzen mochte sich dazu nicht konkret äußern, betonte aber, dass Movinga noch zwölf Monate ohne neue Finanzierung auskomme.

Knutzen und Maslowski hatten Movinga noch als Studenten der Business School WHU in Koblenz gegründet. Im Mai 2015 gingen sie nach Berlin, neben den Wagniskapitalgebern Index Ventures und Earlybird investierten auch die Samwer-Brüder über ihren Fonds Global Founders Capital in das Unternehmen.

Autor: Philipp Alvares de Souza Soares
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