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manager magazin 7/2014: Telekom plant Personalabbau in der Verwaltung

Einsparungen in Höhe von drei Milliarden Euro im Visier

Die Deutsche Telekom arbeitet an einem weitreichenden Kostensparprogramm, mit dem in der Zentrale Stellen gestrichen werden sollen. Der Konzern plane Kürzungen in der Verwaltung in Höhe von rund drei Milliarden Euro bis 2018, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (20. Juni) erscheint. Die Unternehmensberatung McKinsey sei damit beauftragt worden, nach Einsparpotenzial zu suchen, so das manager magazin weiter.

Die Initiative ist Teil eines neuen Programms mit dem Namen BEST (Build an Efficient and Smart Telekom). Darunter bündelt die Deutsche Telekom derzeit alle laufenden Sparinitiativen europaweit neu. Im Visier sind etwa Doppelfunktionen in Bereichen wie Strategie, Personal oder Controlling, die es mit den europäischen Ländergesellschaften und Holdings gibt.

Ein Telekom-Sprecher bestätigte die Pläne und erläuterte, die Initiative solle prüfen, "welche Auswirkungen die Schaffung eines paneuropäischen Netzes auf bestehende Steuerungs- und Verwaltungsfunktionen haben könnte". Zu weiteren Details äußerte sich der Konzern aber nicht. 2011 hatte die Telekom schon einmal 1600 Stellen, vor allem Führungspositionen, in der Zentrale gekürzt. Nun soll auch weiter unten in der Hierarchie abgebaut werden.

Autorin: Astrid Maier
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