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manager magazin online: Burda-Chef Kallen geht in Haniel-Aufsichtsrat

Die Familie Haniel hat nach längerer Suche ein zweites familienfremdes Mitglied für die Kapitalseite im Aufsichtsrat des Familienkonzerns gefunden.

Zweites familienfremdes Mitglied auf der Kapitaleignerseite im Kontrollgremium des Ruhrkonzerns

Paul-Bernhard Kallen (56), Vorstandschef der Hubert Burda Media, soll nach Informationen von manager magazin online sowohl in das Kontrollgremium als auch in das oberste Beschlussorgan der Familie, den sogenannten kleinen Kreis, einrücken. Beim alljährlichen Gesellschaftertreffen, zu dem am Wochenende Hunderte Miteigner nach Duisburg reisen werden, soll Kallen gewählt werden.

Im November 2012 war der ehemalige Vorstandssprecher der SAP AG, Henning Kagermann (65), als erster Familienfremder in der mehr als 250-jährigen Geschichte der Franz Haniel & Cie. in deren Aufsichtsrat eingezogen. Die Familie will sich auf diese Weise externes Know-how sichern.

Eigentlich sollte eine Frau den Aufsichtsratsposten bekommen. Wunschkandidatin war die Vorsitzende des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses der Henkel AG & Co. KGaA, Simone Bagel-Trah (44); doch die stand nicht zur Verfügung.

Kallen bringt gute Voraussetzungen für das Amt mit. Der frühere McKinsey-Berater hat bei Burda sehr gute Arbeit im Bereich Digitale Medien geleistet. Er kennt die Abläufe und Befindlichkeiten in einem Familienunternehmen und hat darüber hinaus den Verleger Hubert Burda bei Vermögensdispositionen beraten.

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