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manager magazin online: Mobile Schutzwände sollen erstmals Atomkraftwerk Krümmel sichern

Betreiber Vattenfall bereitet wegen Elbe-Rekordflut das Schließen der Fluttore vor

Die Elbe-Rekordflut macht besondere Maßnahmen zum Schutz des abgeschalteten Atomkraftwerks Krümmel (Schleswig-Holstein) erforderlich. Die Belegschaft sei darauf vorbereitet, erstmals in der Geschichte des Kraftwerks bei Hochwasser die Fluttore zu schließen, sagte ein Sprecher des Betreibers Vattenfall gegenüber manager magazin online. Zudem stehen mobile Schutzwände ("Dammtafeln") bereit, um das Kraftwerk vom Wasser abzuschotten.

Die schleswig-holsteinische Atomaufsicht steht mit Vattenfall bereits wegen des Hochwassers in engem Kontakt, wie das Kieler Umweltministerium manager magazin online mitteilte. "Krümmel verfügt über einen speziellen und umfassenden Hochwasserschutz und ist bestens für alle absehbaren Pegelstände gerüstet", sagte der Vattenfall-Sprecher. "Alle wesentlichen Teile des Kernkraftwerks bleiben dank unserer Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen trocken und sind geschützt."

Die Anlage in Krümmel ist trotz der Stilllegung auf eine verlässliche Stromversorgung angewiesen, um verbrauchte Brennelemente zu kühlen. Die Maßnahmen werden erforderlich, weil die Elbe zwischen Lauenburg und Geesthacht offiziellen Abschätzungen zufolge am Montag einen Rekordstand erreichen soll. Danach wird die Flutwelle Experten zufolge sogar noch weiter anschwellen.

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