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manager magazin online: Union und SPD planen Billigkredite für Elektroautos - Branche jubelt

KfW-Geld soll Käufer um mehrere Tausend Euro entlasten / Handwerker und Gewerbekunden profitieren

Union und SPD wollen Käufer von Elektroautos mit neuen finanziellen Anreizen ködern und so doch noch eine Million Batteriefahrzeuge bis 2020 auf die Straße bringen. Unter anderem soll die staatliche KfW-Bank günstige Kredite bereitstellen, und so "insbesondere auch Elektrofahrzeuge fördern", wie es im Entwurf zum Koalitionsvertrag heißt. Zudem will der Bund seine Flotte auf Elektroautos umstellen, auch die Ladeinfrastruktur soll ausgebaut werden.

Die Darlehen würden die Finanzierung der Autos um mehrere Tausend Euro verbilligen, sagte der Präsident des Bundesverbands Elektromobilität, Kurt Sigl, gegenüber manager magazin online. Profitieren würden vor allem Käufer, die ihren Wagen leasen oder finanzieren - darunter viele Handwerker und Gewerbetreibende. "Das ist besser als eine pauschale Kaufprämie", sagte Sigl. Mit einer solchen Zahlung würde Autokäufern nur "Geld hinterhergeschmissen".

Der Passus geht auf eine Idee der Nationalen Plattform Elektromobilität zurück. Sie hatte 2011 einen Maximalkredit von 30.000 Euro und einen Zinssatz von 2,5 Prozent ins Spiel gebracht. Aktuelle Konditionen stehen noch nicht fest, wie manager magazin online aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Der vollständige Text ist abrufbar unter: http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/koalitionsvertrag-zu-elektroautos-billige-kfw-kredite-a-935673.html

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