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manager magazin1/2015: Deutsche Annington plant Arbeitsplatzabbau bei der Gagfah

Durch die Fusion der beiden Immobiliengiganten werden Jobs in der Verwaltung überflüssig

Der bevorstehende Zusammenschluss der beiden Immobilienkonzerne Deutsche Annington und Gagfah wird zu einer erheblichen Reduzierung der Arbeitsplätze führen. Wie das manager magazin in seiner jüngsten Ausgabe (Erscheinungstermin: 19. Dezember) berichtet, soll in der Gagfah-Verwaltung ein Großteil der Jobs wegfallen. Insgesamt hat die Gagfah rund 1500 Beschäftigte.

Die Deutsche Annington will mit der Übernahme des Konkurrenten jährliche Synergieeffekte von mindestens 84 Millionen Euro erzielen. Unter anderem ist geplant, durch die Refinanzierung der Gagfah-Schulden die Zinslast zu verringern, Einkaufsvorteile zu realisieren und eben auch die Mitarbeiterzahl deutlich zu senken.

Mit der Fusion von Deutsche Annington – hierzulande Nummer eins der Branche – und der Gagfah, die auf Platz drei rangiert, wird das zweitgrößte Immobilienunternehmen Europas mit etwa 350 000 eigenen und verwalteten Wohnungen entstehen. Deutsche-Annington-Vorstandschef Rolf Buch hat offenkundig schon weitere Übernahmekandidaten auf dem stark fragmentierten deutschen Wohnungsmarkt ausgemacht. Beratern zufolge hat er ein Auge auf die Deutsche Wohnen geworfen, bislang die Nummer zwei der Branche.

Autor: Ursula Schwarzer
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