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McKinsey-Chef: Deutsche Wirtschaft könnte vom Klimawandel profitieren

Der Klimawandel könne der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft im
internationalen Vergleich nützen. Diese Meinung vertritt der Deutschland-Chef
der Unternehmensberatung McKinsey, Frank Mattern, in einem Interview mit
manager magazin (Erscheinungstermin: 23. März 2007). „Für viele unserer
Unternehmen“ sei der Klimawandel „sogar eine riesige Chance“.

Mattern begründete seine Haltung mit technologischen Vorsprüngen, die
Deutschland gegenüber anderen Ländern habe. So sei die Bundesrepublik
„Technologieführer bei erneuerbaren Energien“. Auch bei der Umwelttechnik und
bei Kernenergie „haben wir technologisch eine Menge zu bieten“.

In diesem Zusammenhang forderte der McKinsey-Chef, den Beschluss zum Ausstieg
aus der Kernenergie zu überdenken. Angesichts der bevorstehenden
Herausforderungen solle man sich von „ideologischen Zwängen“ lösen. „Wir müssen
die CO2-Emissionen weiter reduzieren. Erneuerbare Energien sind nur ein Teil
der Lösung. Ein anderer ist die Kernenergie. Der Ausstieg ist beschlossen
worden, als das Ausmaß des Klimawandels noch nicht als so dramatisch angesehen
wurde“, so Mattern.

Autor: Dietmar Student
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Hamburg, 21. März 2007

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