DER SPIEGEL

Mehr Fast-Food an deutschen Autobahnen geplant

Investor Hands: „Es wäre attraktiv, mehr Nordsee-Theken, Burger Kings oder McDonald's einzuführen“ / Investitionen angekündigt

- Der britische Investor Guy Hands, der seit November die Autobahntankstellen und -raststätten des Betreibers Tank & Rast kontrolliert, will mehr Fast-Food-Angebote einführen und ältere Standorte modernisieren. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE sagte Hands, damit wolle er sicherstellen, dass die „Grundqualität der Raststätten“ überall einen „gewissen Standard“ erreiche. Bisher gebe es zu große Unterschiede zwischen den verschiedenen Standorten.

Hands kündigte an, auch das gastronomische Konzept der Raststätten zu verändern: „Ich glaube, dass es attraktiv wäre, mehr Nordsee-Theken, Burger Kings oder McDonald's einzuführen.“ Vorteil dieser Angebote sei die Schnelligkeit. „Wenn Sie an der Autobahn anhalten, wollen Sie nicht unbedingt ein 45-Minuten-Menü.“ Hands' Beteiligungsgesellschaft Terra Firma hatte die 340 Tankstellen und 380 Raststätten im vergangenen Monat von den bisherigen Eigentümern Lufthansa, Allianz und Apax übernommen und dafür gut eine Milliarde Euro bezahlt. Der Investor hat nun erstmals öffentlich skizziert, wie er die Standorte modernisieren will.

Es habe ihn „sehr überrascht, dass die Raststätten bisher weniger verkaufsorientiert sind als bei uns in Großbritannien“, so Hands weiter. Er monierte, dass man als Autofahrer wegen der unauffälligen Beschilderung oft nicht wisse, „wann die nächste Raststätte kommt und welche Ausstattung sie hat“. Derzeit bespreche Terra Firma mit dem deutschen Management von Tank & Rast und den Pächtern, wie man die Raststätten kundengerechter gestalten könne. Hands sagte, er wolle Tank & Rast „auf mittlere Frist behalten - fünf bis sieben Jahre lang, vielleicht länger“ und danach weiterverkaufen.

Der vollständige Text ist unter www.spiegel.de abrufbar.

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