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mm-Börsenbarometer: Porsche-Chef Wendelin Wiedeking ist Deutschlands populärster Manager

manager-magazin-Umfrage unter privaten Aktionären / Siemens-Chef Heinrich von Pierer zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder unter den ersten vier / Vertrauen in die Börse steigt – Anleger erwarten für 2004 steigende Kurse

Wendelin Wiedeking, Vorstandschef des Automobilherstellers Porsche, genießt unter deutschen Aktionären das höchste Ansehen. Er hat damit zum vierten Mal die Führungsposition unter Deutschlands Topmanagern inne. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter Privatanlegern, die das Meinungsforschungsinstitut Emnid exklusiv für manager magazin durchgeführt hat (Erscheinungstermin: 19. Dezember 2003).

71 Prozent der befragten Aktionäre trauen dem Porsche-Vormann demnach zu, den Aktienkurs seines Sportwagenbauers nachhaltig zu steigern. Das Image von DaimlerChrysler-Lenker Jürgen Schrempp leidet dagegen unter den Negativmeldungen aus den USA und Asien. Für den Daimler-Chef stimmten nur 61 Prozent der befragten Aktionäre, in der vorangegangenen Umfrage waren es noch 65 Prozent gewesen. Schrempp landet mit diesem Ergebnis hinter BMW-Primus Helmut Panke (70 Prozent), Siemens-Lenker von Pierer (65 Prozent) sowie VW-Primus Bernd Pischetsrieder (65 Prozent) nur auf Rang 5 im mm-Ranking.

Die Umfrage zeigt zugleich, dass die privaten Aktionäre langsam wieder Mut fassen. Nach der imposanten Börsenrally der vergangenen Monate ist immerhin mehr als die Hälfte der Befragten bereit, wieder stärker in Aktien oder Aktienfonds zu investieren. Der Optimismus hält für das neue Jahr an: Beflügelt von der Aussicht, dass die wichtigsten Börsen zum ersten Mal seit 1999 am Jahresende mit einem Plus abschließen, erwarten 65 Prozent der Befragten 2004 weitere Kurssteigerungen – nur ein Drittel glaubt an neue Rückschläge.

Autor: Dietmar Palan
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