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Praktiker-Opponenten wollen Ex-Metro-Vorstand Feuerstein als neuen Aufsichtsratschef

Minderheitsaktionäre um Wiener Privatbank Semper Constantia drohen mit Widerstand in der nächsten Hauptversammlung

Die Minderheitsaktionäre aus dem Umfeld der Wiener Privatbank Semper Constantia wollen bei der kommenden Hauptversammlung des Baumarktunternehmens Praktiker dessen Aufsichtsratsvorsitzenden Kersten von Schenck, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Clifford Chance, und weitere Mitglieder des Gremiums abwählen. Das berichtet das manager magazin in seiner am Freitag, 23. März, erscheinenden Ausgabe.

Schenck gilt den Opponenten als einer der Hauptschuldigen für den wirtschaftlichen Niedergang von Praktiker. An seine Stelle soll demnach der frühere Metro-Vorstand Stefan Feuerstein treten, bis Ende 2010 Chef des Einkaufskontors Markant. Außerdem sollen der ehemalige Aldi-Süd-Topmanager Armin Burger und der einstige Vertriebsgeschäftsführer der Metro-Tochter Real, Michael Kliger, in das Kontrollgremium gewählt werden.

Für die Widerstandsgruppe spricht die Semper-Constantia-Prokuristin Isabella de Krassny. Sie vertritt eine zypriotische Investmentfirma namens Maseltov, die im März einen Aktienbesitz von mehr als 10 Prozent meldete. Damit ist Maseltov größter Praktiker-Aktionär. Die Bank teilte darüber hinaus mit, dass eine Gruppe ihrer Kunden über mehr als 5 Prozent der Praktiker-Aktien verfüge.

Autor: Sören Jensen
Telefon: 040 308005-39

Hamburg, 22. März 2012

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