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Radikale Veränderungen in der Geschäftsführung von T-Systems

Konrad Reiss (46),Telekom-Vorstand für Geschäftskunden und CEO von
T-Systems, strukturiert den IT-Dienstleister des rosa Riesen radikal um, meldet das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 22. Oktober 2004). Voraussichtlich sechs Mitglieder des jetzigen Executive Board werden ab Januar 2005 nicht mehr im neuen Führungsgremium vertreten sein. Dazu gehören die fünf Leiter der Branchenvertriebe Michael Fritz (44), Udo Glenewinkel (44), Jürgen Hernichel (44), Michael Hofmann (45) und Stephan Witteler (41). Die Manager berichten künftig an Kamyar Niroumand (44), der Chief Sales and Service Officer von T-Systems Enterprise Services wird. Die neue Vertriebseinheit betreut 60 internationale Großkunden. Neben Niroumand verbleibt Hans-Joachim Rudnick (54) im obersten Führungsgremium und leitet bei Enterprise den Bereich System Integration. Als Technikchef Enterprise rückt Olaf Heyden (41) neu in das Executive Committee auf.

Für 160 000 mittelständische und größere Kunden, die bislang von der Festnetz-sparte T-Com betreut wurden, zeichnet künftig der neue Vertriebskanal T-Systems Business Services verantwortlich. Entgegen interner Erwartungen wurde nicht Jan Geldmacher (42), Leiter Network Services, Vertriebschef der Sparte, sondern ein externer Manager: Ulrich Kemp (43), der von Fujitsu Siemens Computers kommt. Neben Kemp sollen die T-Com-Manager Helmut Binder (39) und Albert Henn (36) die Bereiche Marketing und Personal übernehmen. Als Technikchef von Business Services ist T-Systems-Manager Björn Claaßen (42) im Gespräch, so das manager
magazin.

Als einzige Frau wird voraussichtlich Katrin Horstmann (41) ins Executive Committee aufsteigen. Sie verantwortet die Querschnittsfunktion Unternehmensstrategie.

Autorin: Anne Preissner
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