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Reinhard Mohn wechselt den Testamentsvollstrecker

Nach dem spektakulären Rücktritt des langjährigen Bertelsmann-Aufsichtsratschefs Gerd Schulte-Hillen zeichnet sich ab, dass die Vertrauenskrise zwischen der Eignerfamilie Mohn sich nicht nur auf die Aufsichtsratsspitze, sondern auch auf den Vorstand des Medienkonzerns ausgeweitet hat.

So wurde manager-magazin.de bekannt, dass der Firmenpatriarch Reinhard Mohn bereits vor etwa zwei Monaten dem Finanzvorstand und stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Siegfried Luther das einst anvertraute Mandat der Testamentsvollstreckung entzogen hat.

Dieser Entscheidung sei, so meinen gut informierte Insider, Folge einer „wachsenden Entfremdung“ zwischen Luther und seinem Vorstandsvorsitzenden Gunter Thielen. So soll Luther auch bei der geplanten Fusion der Musiksparte BMG mit Sony Music nicht rechtzeitig über alle Details informiert worden sein.

Von der Entfremdung zwischen Thielen und Luther habe Mohns Frau Liz erfahren, die über ein sehr gutes Verhältnis zum Vorstandschef Thielen verfügt. Daraufhin habe Reinhard Mohn Luther das Mandat der Testamentsvollstreckung entzogen und an einen „aushäusigen“ Anwalt gegeben. Luther wollte sich gegenüber manager-magazin.de zu diesem Thema nicht äußern.

Der promovierte Jurist und Betriebswirt Luther kam 1974 zu Bertelsmann in die Finanzabteilung, 16 Jahre später wurde er von Reinhard Mohn zum Vorstand ernannt.

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