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Schlecker steht auch in Österreich vor der Insolvenz

Verkauf der Spanien-Tochter ebenfalls gefährdet / Investor Oaktree springt ab

Nach dem Aus für Schlecker in Deutschland droht nun auch der Österreich-Tochter der Drogeriemarktkette die Pleite. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hat bislang keinen strategischen Investor für die gut 900 Filialen gefunden, berichtet das manager magazin in seiner am Freitag (22. Juni) erscheinenden Ausgabe unter Berufung auf mit dem Verfahren vertraute Personen.

Als alleinstehendes Unternehmen hat die Auslandstochter, die in hohem Maß von Schlecker in Deutschland abhängig ist, keine Überlebenschance mehr. Als letzter Interessent verbleibt ein Finanzinvestor, der allenfalls einen Teil der österreichischen Märkte übernehmen würde.

Auch der geplante Verkauf der gut 1000 Schlecker-Filialen in Spanien verläuft schleppend. Anfang Juni ist der US-Investor Oaktree als bislang wichtigster Interessent abgesprungen. Vor allem die wirtschaftlichen Probleme des Landes haben das Geschäft in Spanien, das bislang noch profitabel ist, zuletzt erheblich erschwert. Der Verkaufspreis von 100 Millionen Euro, den Geiwitz ursprünglich eingeplant hatte, dürfte kaum noch zu erzielen sein.

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