manager magazin

Schmid und Rizos verlassen die BHF-Bank

Deutsche Bank stellt Tochter zum Verkauf – nur Private-Banking-Vorstand Robens verbleibt im Institut

Bei der Frankfurter BHF-Bank stehen personelle Veränderungen im Vorstand an.
Personalleiter Dietmar Schmid (63) und Kapitalmarktvorstand Loukas Rizos (54)
werden das Institut verlassen. Das berichtet das aktuelle manager magazin
(Erscheinungstermin: 25. Juni) unter Berufung auf Bankenkreise.

Die Deutsche Bank, die das traditionsreiche Frankfurter Geldinstitut
vergangenes Jahr gemeinsam mit der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim übernommen
hatte, will die BHF-Bank bis Ende dieses Jahres verkaufen. Im Zuge dieser
Veräußerung, die Deutsche-Bank-intern unter dem Codewort „Omega“ vorangetrieben
wird, werden zwei der drei Altvorstände die BHF-Bank verlassen.

Personalmann Schmid, der bei der BHF zuletzt auch die Bereiche Finanzen und
Controlling betreute, soll bereits zur Jahresmitte abtreten. Den
Kapitalmarktexperten Rizos hätte die Deutsche Bank wohl gern an Bord gehalten.
Doch der gebürtige Grieche verfügt über eine üppige Change-of-Control-Klausel
in seinem Arbeits-vertrag. Einzig Björn Robens (39), der bei der BHF-Bank das
Ressort Private Banking betreut, bleibt dem Institut erhalten.

Autor: Ulric Papendick
Telefon: 040/308005-79

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Kommunikation
Stefanie Jockers

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E-Mail: stefanie_jockers@manager-magazin.de

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