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"Selbst in wirtschaftlich flauen Zeiten läuft das anspruchsvolle Hotel-Business erstaunlich gut"

manager-magazin-Gespräch mit "Le Méridien"-Chef Jürgen E. Bartels

Von Krisenstimmung keine Spur: Die internationale Spitzenhotellerie drängt es mit Macht nach Deutschland. Wie das manager magazin in seiner jüngsten Ausgabe (Erscheinungstermin: 20. September 2002) berichtet, entstehen derzeit allein in der Hauptstadt Berlin, mit 15 Fünf-Sterne-Hotels wahrlich gut bestückt, vier weitere Herbergen der Luxuskategorie. Glanzstück dürfte das neue Ritz-Carlton am Potsdamer Platz werden - ein 300-Zimmer-Komplex, der rund 460 Millionen Euro kosten soll.

Aber auch in Hamburg, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt und München wird fleißig an neuen Spitzenhotels gebaut. Im Gespräch mit dem Hamburger Wirtschaftsblatt erklärt Jürgen E. Bartels, Chef der Hotelgruppe "Le Méridien" (144 Luxushotels in 57 Ländern), das enorme Interesse des Übernachtungsgewerbes an deutschen Metropolen: "Es gibt kaum ein Land", so der gebürtige Hannoveraner, der seit 40 Jahren in der Top-Hotellerie arbeitet, "in dem so viele Tagungen und Kongresse stattfinden. Selbst in wirtschaftlich flauen Zeiten läuft das anspruchsvoll Hotel-Business erstaunlich gut. Und wenn die Konjunktur demnächst wieder anzieht, wollen auch wir vom Aufschwung partizipieren."

In München eröffnete die Hotelkette, die sich im japanischem Besitz befindet, jüngst ein Haus am Hauptbahnhof; an der Hamburger Außenalster entsteht gerade ein "Le Méridien"; und in Frankfurt und Berlin sind zwei in Planung - allesamt Hotels der Fünf-Sterne-Klasse.

Autoren: Klaus Ahrens, Hanno Pittner
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