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Sony Deutschland schreibt im achten Jahr rote Zahlen

Die deutsche Tochter des japanischen Sony-Konzerns schreibt seit acht Jahren in
Folge rote Zahlen. Wie das in Hamburg erscheinende manager magazin in seiner
jüngsten Ausgabe berichtet (Erscheinungstermin: 15. Dezember 2006) hat Sony
Deutschland bis 2005 Verluste in Höhe von 348,8 Millionen Euro aufgehäuft. Auch
im laufenden Geschäftsjahr wird die Firma nach Aussagen eines Sony-Managers ein
hohes Defizit ausweisen. Das von Deutschland-Chef Manfred Gerdes noch im Mai
2006 versprochene „ausgeglichene Ergebnis“ sei in weite Ferne gerückt.

Zwischen 2001 und 2006 halbierten sich die Sony-Erlöse auf 787 Millionen Euro.
Die Zahl der Beschäftigten sank im gleichen Zeitraum von 1143 auf knapp 400.
Seit Juni verlagert Sony den Firmensitz von Köln nach Berlin; der Umzug soll
Ende April 2007 abgeschlossen sein.

Sony fiel nach Angaben der Konsumforscher von GfK binnen Jahresfrist im
deutschen Markt für Unterhaltungselektronik von Platz zwei auf Rang vier zurück
(nach Wert), hinter Philips, Panasonic und Samsung.

Autorin: Ursula Schwarzer
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