SPIEGEL GESCHICHTE

SPIEGEL GESCHICHTE 2/2011 erscheint am 29. März 2011

Am Dienstag, dem 29. März 2011, erscheint die neue Ausgabe von SPIEGEL GESCHICHTE: „Die Hohenzollern – Eine Dynastie, die Deutschland prägte“.

Kein anderes Fürstengeschlecht ist so eng mit fast tausend Jahren deutscher
Geschichte verknüpft wie die Hohenzollern. Von ihrer Stammburg auf der
Schwäbischen Alb arbeiteten sie sich hoch zu Burggrafen in Nürnberg und
Kurfürsten in der Mark Brandenburg, zu preußischen Königen und deutschen
Kaisern. Der letzte, Wilhelm II., verspielte im Ersten Weltkrieg die Monarchie.
In Beiträgen von SPIEGEL-Redakteuren und namhaften Historikern zeichnet das
Heft Aufstieg und Niedergang der Hohenzollern nach.

Dabei werden die herausragenden Gestalten der Dynastie porträtiert, beginnend
mit dem „Großen Kurfürsten“ und dem „Soldatenkönig“. Ein eigenes Kapitel ist
Friedrich II. mit dem Beinamen „der Große“ gewidmet, dessen 300. Geburtstag im
Januar nächsten Jahres gefeiert wird. Der „alte Fritz“ war der populärste
Hohenzollern-Herrscher, aber auch der umstrittenste. Über dessen philosophische
Theorien und kriegerische Praxis gibt der Friedrich-Biograf und emeritierte
Kölner Historiker Johannes Kunisch Auskunft in einem SPIEGEL-Gespräch.

Den zaghaften Reformer Friedrich Wilhelm III. schildert der Greifswalder
Ordinarius Thomas Stamm-Kuhlmann; dessen Ehefrau, die vom Volk verehrte Königin
Luise, beschreibt der Berliner Historiker Daniel Schönpflug – beide Autoren
sind auch Verfasser einschlägiger Biografien. Ein differenziertes Bild von
Wilhelm II. in der Vorkriegszeit, als er sich als Förderer der Wissenschaften
und Bildungsreformer hervortat, zeichnet der in Chemnitz lehrende Vorsitzende
der Preußischen Historischen Kommission, Frank-Lothar Kroll. Erzählt wird
ferner das Leben des Malers Adolph Menzel, der sich als Chronist einer Epoche
erwiesen hat.

Nachfahren der einst regierenden Hohenzollern werden ebenfalls vorgestellt. So
blickt ein Urenkel des letzten deutschen Kaisers in einem SPIEGEL-Gespräch auf
die Familiengeschichte zurück, spricht über königliche Verwandte in Europa,
standesgemäßes Heiraten und einen Erbschaftsstreit. Über die abenteuerlichen
Wege des Kronschatzes der Hohenzollern, der seit kurzem in einer Ausstellung im
Berliner Schloss Charlottenburg gezeigt wird, informiert ein weiterer Beitrag.

SPIEGEL GESCHICHTE „Die Hohenzollern – Eine Dynastie, die Deutschland prägte“
umfasst 148 Seiten und erscheint mit einer Druckauflage von rund 200 000
Exemplaren. Der Copy-Preis beträgt 7,50 Euro.

Hamburg, 28. März 2011

SPIEGEL-Verlag
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Stefanie Jockers
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