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Studie: Managernachwuchs – wie tickt die junge Elite?

82 Prozent der jungen Manager sehen Deutschland als erfolgversprechenden
Standort / 86 Prozent sehen ihre berufliche Zukunft in der Heimat / Optimismus
und Familienverbundenheit liegen im Trend – Ergebnisse einer repräsentativen
manager-magazin-Umfrage in Kooperation mit McKinsey

Die jungen Manager in Deutschland blicken so zuversichtlich wie nie zuvor in
die Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Der Wirtschaftsstandort
Deutschland und die Berufs- und Lebensperspektiven der jungen
Managergeneration“ von manager magazin in Kooperation mit der
Unternehmensberatung McKinsey. Eine ausführliche Analyse der Ergebnisse wird in
der aktuellen Ausgabe des manager magazins, die am 23. März erscheint,
veröffentlicht.

Demnach beurteilen die jungen Führungskräfte den Standort Deutschland
ungewöhnlich optimistisch: 82 Prozent der Befragten sehen die Republik als „für
wirtschaftlichen Erfolg“ geeigneten Standort an. Dabei hat sich die
Einschätzung gerade in jüngster Zeit enorm verändert. 67 Prozent der Elite
beurteilen ihre Stimmungslage heute besser als noch vor zwei Jahren. Für die
repräsentative Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Psephos rund 350
Topführungskräfte bis zum Alter von 40 Jahren interviewt.

Als besondere Stärken des Standorts führen die Unternehmensführer der Zukunft
die Exportstärke (67 Prozent), die Innovationsfreundlichkeit (56 Prozent), die
Spitzenforschung (50 Prozent) und die hohe globale Wettbewerbsfähigkeit der
Unternehmen (50 Prozent) an. Als besonders wichtig für die Zukunft der
deutschen Wirtschaft schätzt die junge Elite ihre Mitarbeiter ein. Fast zwei
Drittel zählen die hohe Leistungsbereitschaft der Beschäftigten zu den größten
Stärken des Standorts. Die Vorteile der deutschen Wirtschaft wollen die jungen
Führungskräfte gezielt ausbauen.
49 Prozent planen, die Investitionen ihrer Unternehmen in Deutschland zu
erhöhen. Weitere 41 Prozent wollen die Volumina immerhin konstant halten.

Die klassischen Karriereziele wie hohes Einkommen oder herausgehobene Position
haben bei der jungen Elite ausgedient. Für 78 Prozent der Befragten ist ein
interessanter Job wichtiger als ein dickes Gehalt. Für die Erfüllung ihrer
Berufung arbeiten die Nachwuchsmanager hart. 61 Prozent nannten eine
Wochenarbeitszeit von mehr als 50 Stunden den Regelfall. Dennoch rangiert die
Familie in der Prioritätenliste deutlich über dem Beruf. 90 Prozent sagen:
„Eine intakte Familie ist mir wichtiger als die Karriere.“ 54 Prozent würden
sogar auf Einkommen verzichten, um mehr Zeit für ihre Lieben zu haben.

Beim Thema Familie offenbaren sich allerdings noch große
Geschlechterunterschiede. Zwei Drittel der männlichen Führungskräfte sind
verheiratet, aber nur 29 Prozent der weiblichen Manager. Insgesamt aber ist die
junge Elite glücklich mit ihrer Lebens- und Arbeitssituation: 95 Prozent
erklären: „Ich bin zur Zeit zufrieden mit meinem Leben“. Für ihre weitere
Entwicklung sind 90 Prozent sehr zuversichtlich.

Ihre Zukunft wollen die Jungmanager vor allem in der Heimat gestalten. 86
Prozent sehen ihre weitere berufliche Zukunft in Deutschland. Nur 20 Prozent
überlegen, noch einmal ins Ausland zu gehen. Rund die Hälfte hat bereits
während des Studiums oder in den ersten Berufsjahren im Ausland gelebt. Wohl
deshalb halten 69 Prozent „gerade im Zeitalter der Globalisierung“ Heimat für
wichtig.

Autorin: Eva Buchhorn, Klaus Werle
Telefon: 040/308005-43, 040/308005-75

Hamburg, 21. März 2007

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Kommunikation
Eva Wienke

Telefon: 040/3007-2320
E-Mail: Eva_Wienke@manager-magazin.de

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