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Sun-Chef nennt Details zum geplanten Linux-Desktop

In einem Gespräch mit dem manager magazin (Erscheinungstermin: 21. Februar 2003) hat Scott McNealy, Vorstandschef des US-Computerkonzerns Sun Microsystems, Details zu einem von Sun geplanten Arbeitsplatzrechner (Desktop) genannt, der mit dem Betriebssystem Linux arbeitet. Der Rechner soll ab Sommer 2003 verkauft werden.

McNealy zufolge wird der Linux-Desktop serienmäßig mit der Sun-eigenen Bürosoftware Staroffice ausgestattet und soll als Komplettpaket aus Hardware, Betriebssystem und Anwendungssoftware deutlich weniger Kosten als ein vergleichbarer Personal Computer (PC), der mit dem Betriebssystem Microsoft Windows arbeitet.

McNealy sagte ferner gegenüber mm: "Der Linux-Desktop ist ein Experiment, das sich sehr schnell rechnen muss." Es werde keine Quersubventionierung des neuen Rechners durch andere Produktlinien des Computerkonzerns geben. Als mögliche Zielgruppe für den Linux-Desktop nannte der Sun-Chef neben Unternehmenskunden erstmals auch Privatkunden. McNealy: "Die Aussicht auf einen komplett Microsoft-freien Arbeitsplatz dürfte vielen Computernutzern reizvoll erscheinen."

Autor: Christian Rickens
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