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Telekom soll unter künftigem Chef Höttges schneller werden

Konzern holt Bain-Berater Budde als Chefstrategen nach Bonn

Der designierte Chef der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges, will die Arbeitsweise im Vorstand beschleunigen. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin 20. September). So sollen die Aufgaben in dem Leitungsgremium künftig wie Projekte verteilt werden, alle Topmanager müssten offen berichten, die Leistungen sollen gut vergleichbar sein: "Transparenz der Umsetzung ist mir enorm wichtig", sagte Höttges dem Wirtschaftsmagazin.

Hintergrund des Revirements: Höttges, der zum Jahresende den Vorstandsvorsitz von René Obermann übernimmt, will die Telekom auf die Konsolidierung in der europäischen Telekommunikationsbranche vorbereiten. Dafür sei es unerlässlich, die Umsetzungsgeschwindigkeit der ehemaligen Behörde zu beschleunigen. Das Wichtigste sei nun, "keine Zeit zu verlieren", sagte Höttges weiter.

Entsprechend wird auch der Posten des Chefstrategen in Bonn neu besetzt, berichtet das manager magazin weiter. Die seit März vakante Position werde Matthias Budde, Partner beim Berater Bain & Company, antreten. Budde leitete zuletzt bei Bain die Technologie-, Medien- und Telekommunikations-Praxisgruppe in Deutschland und der Schweiz und ist seit 14 Jahren bei dem Berater beschäftigt. Ein Unternehmenssprecher wollte sich zu der Personalie nicht äußern.

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