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Telekom will Hauptstadtrepräsentanz loswerden

Die Deutsche Telekom plant, sich von ihrer Hauptstadtrepräsentanz zu trennen.

Die Deutsche Telekom plant, sich von ihrer Hauptstadtrepräsentanz zu trennen: Der Bonner Konzern will das repräsentative Gebäude, das ehemalige Kaiserliche Telegrafenamt in der Französischen Straße, deshalb aufgeben. Eine neue, bescheidenere Heimstatt für die Telekom-Lobbyisten ist mit der "School of Transformation" zudem bereits auserkoren, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 22. Juni 2012).

Die Telekom hat das historische Gebäude, in der die Hauptstadtrepräsentanz untergebracht ist, bereits 2002 verkauft und mietet die Immobilie seither mit Langfristvertrag. "Wir schieben da einen riesigen Kostenblock vor uns her", zitiert das manager magazin dazu einen hochrangigen Telekom-Manager. In der Berliner Vertretung der Telekom stünden zu viele Räume leer. Der Konzern will deshalb einen Nachmieter stellen und erwägt sogar, die Immobilie ganz zurückzukaufen, um sie dann selbst loszuschlagen. Die Telekom wollte sich zum Verbleib ihrer Vertretung in Berlin nicht äußern.

Telekom-Chef René Obermann hat dem Konzern einen strikten Sparkurs verordnet, seit die Erlöse im Kerngeschäft schrumpfen. In der neuen "School of Transformation" an der Tucholskystraße will der Konzern ab Ende 2012 ohnehin Räume anmieten für seine neue Führungskräfteschmiede. Auch der Vorstand soll in Zukunft in dem Komplex residieren, wenn es Arbeit in Berlin zu verrichten gibt, berichtet das manager magazin weiter.

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