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Umsatzrückgang in Deutschland

Die Unternehmensberatung Roland Berger reagiert mit Neuorganisation

In Deutschland verzeichnete die Unternehmensberatung Roland Berger im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang. Wie das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstag: 21. Januar 2005) berichtet, sei der Inlandsumsatz 2004 um rund 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Vor allem weniger Geschäft im ersten Halbjahr 2004 im Gefolge der Diskussion um öffentliche Auftragsvergaben sei für das magere Resultat verantwortlich.

Das schlechte Abschneiden in Deutschland hätten Wachstumserfolge im Ausland ausgeglichen, zum Beispiel in China (plus 50 Prozent), Frankreich (plus 38) oder Japan (plus 25). In Italien sei das Geschäft gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben, in den USA habe Roland Berger einen drastischen Umsatzrückgang (minus 30 Prozent) hinnehmen müssen. Der Gesamtumsatz von Roland Berger in 31 Büros in 22 Ländern habe im Jahr 2004 bei rund 530 Millionen Euro stagniert, schreibt das Blatt weiter.

Mit einer breiten Reorganisation, so mm, habe Roland Berger auf die verschiedenen Probleme reagiert: Bürochefs wurden ausgewechselt, Partner ausgemustert, eine neue Unternehmensstruktur wurde installiert. Zudem sei ein neuer Markenauftritt geplant. Für 2005 rechne Roland Berger laut mm wieder mit einem kräftigen Wachstum. Neue Büros, darauf hätten sich die Partner verständigt, solle es allerdings vorerst nicht geben. Die Partner halten 90 Prozent der Unternehmensanteile, die restlichen 10 Prozent gehören Gründer Roland Berger.

Autor: Dietmar Student
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