DER SPIEGEL

Unklarheit über Laurenz Meyers Spendenzahlungen

Früherer CDU-Generalsekretär weiterhin in Verhandlungen mit RWE

Berlin, 1. März 2005
Über zwei Monate nach seinem Rücktritt als CDU-Generalsekretär ist weiterhin offen, ob der Energieversorger RWE von Laurenz Meyer 80.000 Euro an Abfindungszahlungen zurückfordert. „Mit Herrn Meyer gibt es auch über dieses Thema momentan Gespräche“, so eine Sprecherin des Konzerns am Dienstag gegenüber SPIEGEL ONLINE.

Meyer war im Dezember im Zusammenhang mit Zahlungen von RWE von seinem Posten in der Bundes-CDU zurückgetreten. Nach wie vor besitzt der CDU-Bundestagsabgeordnete einen ruhenden Arbeitsvertrag mit der RWE AG und gilt weiterhin als deren Angestellter. Die RWE-Sprecherin wollte nicht kommentieren, ob Meyer möglicherweise auch von seinem Rückkehrrecht ins Unternehmen Gebrauch machen wird.

Offen ist auch, ob Meyer rund 80.000 Euro als Spende an die SOS-Kinderdörfer zahlen wird oder bereits gezahlt hat. Die Überweisung der Summe hatte er kurz vor seinem Rücktritt im Dezember angekündigt. Weder das Bundestagsbüro von Meyer noch SOS-Kinderdörfer wollten sich dazu äußern. In der Pressestelle von SOS-Kinderdörfer in München wurde eine Anfrage zum Spendeneingang mit Verweis auf den Datenschutz abgelehnt, auch „wenn es sich hierbei um Personen des öffentlichen Interesses handelt“.

Gegenüber SPIEGEL ONLINE hieß es dazu schriftlich: „Wenden Sie sich bitte deshalb für weitere Informationen direkt an das Büro von Herrn Laurenz Meyer.“

Den vollständigen Text der Meldung finden Sie unter
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