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Walter Bau: Bilfinger und Lenz überbieten Strabag

Neues Kaufgebot übertrifft Strabag-Offerte um 30 Millionen Euro

Hamburg, 24. März 2005 – In das Insolvenzverfahren der Pleite gegangenen Walter Bau kommt neue Bewegung. Insolvenzverwalter Werner Schneider liegt ein Angebot vor, welches das Gebot von Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner deutlich übertrifft, berichtet das Wirtschaftsportal manager-magazin.de.

Das neue Angebot hat ein Bieterkreis bereits Ende vergangener Woche vorgelegt. Nach Informationen von manager-magazin.de gehören dem Konsortium der Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger, die Stuttgarter Familie Lenz und der amerikanische Finanzinvestor D.B. Zwirn an.

Dabei sind Bilfinger Berger und die Familie Lenz bereit, für die Walter-Bau-Tochter-gesellschaften Walter-Heilit Verkehrswegebau, die österreichische Dyckerhoff & Widmann Ges.m.b.H., Dywidag International sowie für einen von Walter Bau gehaltenen und nicht an Gläubiger verpfändeten 4,9-Prozent-Anteil am Stuttgarter Baukonzern Ed. Züblin AG, insgesamt deutlich über 100 Millionen Euro zu zahlen.

Zusätzlich bieten die Familie Lenz – mit 43 Prozent bereits Großaktionär bei Züblin – und US-Investor D.B. Zwirn mehr als 60 Millionen Euro für ein 48,7-Prozent-Paket der Walter Bau AG an Züblin. Dieses Paket ist als Kreditsicherheit an die Bayerische Landesbank verpfändet. Insgesamt wird der Wert dieses neuen Angebotpakets damit auf gut 165 Millionen Euro taxiert.

Das von Strabag-Eigner Hans-Peter Haselsteiner vorgelegte Angebot für die Reste von Walter Bau sowie den belasteten und den freien Züblin-Anteilen liegt deutlich niedriger. Nach Informationen von manager-magazin.de summieren sich die Einzelofferten auf gerade mal 135 Millionen Euro – also rund 30 Millionen Euro weniger als bei dem seit Tagen auf dem Tisch liegenden Konkurrenzangebot.

Zu den Gläubigerbanken der insolventen Walter Bau AG zählen neben der Bayerischen Landesbank auch die Deutsche Bank, die HypoVereinsbank und die Bankgesellschaft Berlin.

Der vollständige Text ist abrufbar unter:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0%2c2828%2c347940%2c00.html

Ansprechpartner für Rückfragen:
Arne Stuhr
Telefon: 040/38080-287, E-Mail: arne_stuhr@manager-magazin.de

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