SPIEGEL-Gruppe

Wichtiger Schritt für Neubau der SPIEGEL-Gruppe auf der Ericusspitze in der HafenCity

Entscheidung über Neubebauung der Ericusspitze gefallen

Voraussichtlich im 2. Halbjahr 2010 wird die SPIEGEL-Gruppe in einen Neubau auf
der Ericusspitze in der HafenCity umziehen.

Die Robert Vogel GmbH & Co. KG und die ABG Allgemeine Bauträgergesellschaft mbH
& Co. KG hatten in Zusammenarbeit mit der SPIEGEL-Gruppe, der HafenCity Hamburg
GmbH und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einen internationalen
Architektenwettbewerb ausgelobt, aus dem zunächst drei 1. Preisträger
hervorgegangen waren.

Die Teilnehmer wurden in folgender Rangfolge prämiert:

1. Preis
Henning Larsen Architects, Kopenhagen
Mitwirkende: Ulrik Raysse, Filip Francati, Michael Sorensen, Charlotte
Soderhamn Nielsen, Silke Jörgenshaus

1. Preis
Jan Störmer Partner, Hamburg
Mitwirkende: Maria Auerbach, Ute Eigenwillig, Franca Reifer, Matthias Latzke,
Johannes Buchholz, Natalja Kopycko, Thomas Zaspel

1. Preis
KSP Engel und Zimmermann, Braunschweig
Mitwirkende: Stefan Schwappach

4. Preis
Prof. Friedrich und Partner, Hamburg
Mitwirkende: Götz Schneider, Sabine Bagdahn, Andrea Schulz, Uta Ratsch, Henning
Scheid, Prisca Hirstein

5. Preis
Delugan Meissl Associated Architects, Wien
Mitwirkende: Sebastian Brunke, Simon Takasaki, Imke Haasler, Christian Schrepfer

Alle drei Entwürfe der 1. Preisträger wurden von den Architekten in den
letzten Wochen noch einmal überarbeitet.

Die Wettbewerbsjury hat am 13. September 2007 den Investoren die einstimmige
Empfehlung gegeben, den Entwurf des dänischen Architekturbüros Henning Larsen
Architects zu realisieren.

Dr. Mario Frank, Geschäftsführer der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG:
„Dieser Entwurf überzeugt in seiner städtebaulichen Qualität. Er stellt an
einem Schlüsselstandort zwischen HafenCity und Hamburger Innenstadt eine
einladende Geste dar und setzt ein architektonisches Highlight. Hier kann sich
die SPIEGEL-Gruppe als modernes Medienunternehmen wiederfinden.“

Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung HafenCity Hamburg GmbH:
„Der Entwurf bietet eine städtebaulich hervorragende Bebauung der Ericusspitze,
die diesem besonderen Ort einen bedeutenden öffentlichen Charakter zuweist. Das
Gebäude verbindet eine hohe ökologische Nachhaltigkeit mit einer großen
Signetwirkung für die neue SPIEGEL-Zentrale. Es entsteht eine auftregende
Neudefinition des zentralen Entrées zur HafenCity."

Insgesamt entstehen auf dem Grundstück in exponierter Lage am Eingang der
HafenCity ca. 50.000 m² Bürofläche, von denen die SPIEGEL-Gruppe 30.000 m²
langfristig angemietet hat. Bauherr und Investor des neuen Verlagsgebäudes ist
die Robert Vogel GmbH & Co. KG, das benachbarte Ericus-Contor wird in einer
Projektpartnerschaft mit der ABG Allgemeine Bauträgergesellschaft mbH & Co. KG
realisiert.

Hamburg, 17.09.2007

Für Rückfragen:

Robert Vogel GmbH & Co. KG, Jens Nietner,
Tel.: 040 / 355 51 23

ABG Allgemeine Bauträgergesellschaft mbH, Köln, Angelika Remmert-Stuckmann,
Tel.: 0221 / 460 13 0

HafenCity Hamburg GmbH, Susanne Bühler,
Tel.: 040 / 374726-14

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Kerstin Feddersen,
Tel.: 040 / 42840-2051

SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG, Ute Miszewski,
Tel.: 040 / 3007-2178

Der Siegerentwurf von Henning Larsen Architects aus Kopenhagen betont sehr
bewusst die exponierte Lage auf der Ericusspitze. Die beiden Gebäude sind gut
auf dem Grundstück positioniert, so dass ein ausgewogenes Gesamtbild entsteht.
Beide Baukörper – das SPIEGEL-Gebäude zur Stadt, wie auch das Ericuscontor zum
Lohsepark – bilden auf der Ericusspitze einen Abschluss und wenden sich an die
Öffentlichkeit. Zugleich stellt dieses anspruchsvolle Gebäudeensemble einen
spannenden Gegenpol zum westlichen Endpunkt, der Elbphilharmonie, dar.

Auf dem Grundstück entstehen zwei geschlossene, klare Großformen. Diese
beziehen sich aufeinander und stehen als nach Norden und Süden ausgerichtete
U-Formen in unterschiedlicher Größe auf dem Gelände. In Richtung zur Stadt ist
am SPIEGEL-Gebäude ein zurückspringender Fassadenteil als Fenster gestaltet. In
Richtung Lohsepark wird der Außenraum ins Haus geführt. Durch ihre Eleganz und
die stimmigen Proportionen wirken die Gebäude auf der Ericusspitze
eigenständig, aber erdrücken dabei nicht die umliegende Bebauung.

Im Westen, an der Straße gelegen, befindet sich der Vor- und Einfahrtsbereich.
An der Spitze des Vorplatzes liegen die Eingänge zum Contor und zum
SPIEGEL-Gebäude. Daran schließt sich der Durchgang an, der direkt auf den im
Südosten gelegenen Platz mit einer großen Treppenanlage zur Promenade führt.
Die Weiterführung zum Platz hin ist großzügig gestaltet und leitet weiter auf
die Freifläche im Osten. Der Platz am Wasser lädt mit seiner Offenheit die
Bewohner der Stadt zum Verweilen ein.

Mit diesem Haus stellt sich die SPIEGEL-Gruppe als zukunftsweisend und offen
dar. Das Gebäude macht die Einzigartigkeit der Medien-Gruppe sichtbar und
greift auf, was die SPIEGEL-Gruppe am Kiosk, im Fernsehen und im Internet ist:
ein modernes, der Welt zugewandtes Medienunternehmen. Städtebaulich wirkt das
Fenster in der Fassade als Tor zur HafenCity und zur Speicherstadt.

Hinzu kommt, dass sich der Entwurf auch auf das gegenüberliegende
Deichtorcenter bezieht: Dessen rechteckiger, der Ericusspitze zugewandter
Einschnitt, wird von der zurückgesetzten Fensterfläche des geplanten Gebäudes
aufgegriffen. Der Larsen-Entwurf korrespondiert mit seiner Umgebung, bleibt
aber schon durch die deutlich erkennbare und elegante Handschrift des
Architekten eigenständig.

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