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Wössner droht Ablösung bei Heidelberger Druck

Die Gläubigerbanken der M-Dax-Firma Heidelberger Druckmaschinen AG suchen einen neuen Chef für den Aufsichtsrat des Unternehmens.

Dies berichtet das manager
magazin in seiner aktuellen Ausgabe, die am 25. September erscheint. Nach
Darstellung des Blattes sind bereits einzelne Persönlichkeiten als mögliche
Nachfolger von Mark Wössner (70) angesprochen worden.

Die Personalie steht im Zusammenhang mit der geplanten Fusion des weltgrößten
Druckmaschinenherstellers mit dem Branchenzweiten Manroland. Offenbar soll mit
der Branchenkonsolidierung auch personell ein Neuanfang gemacht werden.

Die Fusionsverhandlungen befinden sich dem Magazin zufolge jetzt in einer
entscheidenden Phase, nachdem bei einem Treffen der Beteiligten Ende August
letzte Zweifel ausgeräumt worden sind. Bereits in wenigen Wochen könnte deshalb
das Konzept für den Zusammenschluss stehen.

Wössner hatte die Fusionsverhandlungen mit eingefädelt. Treiber ist dabei die
Private-Equity-Gesellschaft Allianz Capital Partners (ACP). Sie ist an beiden
Unternehmen beteiligt.

Autoren:
Ursula Schwarzer, Telefon: 040 / 308005-20
Thomas Werres, Telefon: 040 / 308005-41

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