DER SPIEGEL

Zweitliga-Affäre: Oberhausens Anwalt droht Ex-Trainer Andersen Verfahren an

Früherer Coach soll Schiebungs-Vorwürfe erhoben haben

– Rot-Weiß Oberhausen erwägt rechtliche Schritte gegen seinen ehemaligen Trainer Jörn Andersen. Dem Norweger drohe ein Verfahren, wenn er seine Aussagen in Bezug auf mögliche Schiebungen beim Zweitligisten wiederhole, sagte der Rechtsanwalt des Vereins, Horst Kletke, SPIEGEL ONLINE.

Der „Kölner Express“ hatte den ehemaligen Oberhausener Coach Andersen mit der Aussage zitiert, ihm seien zu seiner Trainerzeit bei den Rot-Weißen Gerüchte über mögliche Schiebungen „schon oft zu Ohren gekommen“. In einem Fernsehinterview mit Sat.1 hatte Andersen später erklärt, missverstanden worden zu sein. „Wenn man ein solch brisantes Zitat untergeschoben bekommt, muss man dagegen vorgehen“, sagte Anwalt Kletke, der Oberhausen seit den Betrugsvorwürfen nach dem Spiel bei Erzgebirge Aue vertritt.

Der Anwalt hat den Norweger mittlerweile zu einer Stellungnahme aufgefordert. Sollte Andersen seine Aussagen wiederholen, droht dem derzeit arbeitslosen Coach womöglich ein Verfahren. Bestreitet der Ex-Trainer der Rot-Weißen das Zitat, werde er ihm seinerseits zu rechtlichen Schritten raten, erklärte Kletke. Eins stehe jedoch fest: „Ich werde für Klarheit und Ordnung in diesem Fall sorgen.“

Der vollständige Text ist unter www.spiegel.de abrufbar.

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