Der Nachhaltigkeit verpflichtet

Als Medienunternehmen wollen wir einen Beitrag leisten für den bewussten Umgang mit Ressourcen und dabei innerhalb unserer Branche beispielhaft vorangehen. Bei der Produktion unserer journalistischen Angebote sind wir diesem Ziel gerade einen großen Schritt näher gekommen: Am Druckstandort Pforzheim wird der Inhalt jeder zweiten SPIEGEL-Ausgabe seit Ausgabe 4/2020 auf Recyclingpapier gedruckt. 

Unser Anspruch: eine ressourcenschonende Produktion

Eine Frage des Papiers 

Die Produktion unserer Publikationen stellen wir nach und nach auf Recyclingpapier um. Zum Jahreswechsel konnten wir den Anteil an Recyclingpapier bereits signifikant steigern: von 22 Prozent im Jahr 2019 auf 55 Prozent zum Jahresbeginn 2020 für den SPIEGEL und die Produkte unter der Marke SPIEGEL. Das bedeutet im Einzelnen: 

SPIEGEL BESTSELLER und SPIEGEL GELD werden bereits seit der jeweils ersten Ausgabe vollständig auf Recyclingpapier gedruckt. Hier bilden wir den Blauen Engel, das Umweltzeichen der Bundesregierung, im Impressum ab, weil wir die entsprechenden Qualitätskriterien erfüllen. Von Ausgabe 5/2020 an, die am 7. April erscheint, gilt dies ebenso für das Nachrichten-Magazin für Kinder, "Dein SPIEGEL". Dann kann auch im Impressum dieses Magazins der Blaue Engel abgedruckt werden. 

SPIEGEL GESCHICHTE, SPIEGEL WISSEN, SPIEGEL LESEZEICHEN und auch die jeweiligen Editionen werden mit den Ausgaben 1/2020 komplett auf Recyclingpapier umgestellt. Hier kann allerdings wegen der optischen Aufheller im Umschlagpapier kein Blauer Engel im Impressum abgebildet werden, dafür aber das Signet FSC-Recycled, das für eine verantwortungsvolle Waldwirtschaft steht. 

Auch beim Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL arbeiten wir daran, den Anteil von wiederaufbereitetem Material zu erhöhen, und haben in den vergangenen Jahren wiederholt Tests mit den beiden in Frage kommenden Herstellern für Recyclingpapier gemacht. Viele der getesteten und eigens für den SPIEGEL konzipierten Papiere entsprachen nicht unseren Anforderungen.  

Umso erfreulicher ist es, dass wir im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit unserem Lieferanten und unseren beiden Druckstandorten den Prozess so anpassen konnten, dass er unseren Kriterien hinsichtlich der Qualität und Produktionssicherheit entspricht. So wird seit der Ausgabe 4/2020 am Druckstandort Pforzheim der Inhalt jeder zweiten SPIEGEL-Ausgabe auf Recyclingpapier produziert.  Auch an unserem zweiten Druckstandort bei Mohn Media in Gütersloh werden wir voraussichtlich noch in diesem Jahr einen Teil der Auflage auf dieses Recyclingpapier umstellen. 

Die Umstellung auf Recyclingpapier trägt deutlich zur Verringerung der CO²-Emissionen bei. Allein bei den auf Recyclingpapier gedruckten SPIEGEL-Ausgaben sind das rund 70 Tonnen pro Ausgabe. Das entspricht ungefähr 435 Flügen einer Person von Hamburg nach München und zurück. 

Druck 

Wir arbeiten mit führenden Druckereipartnern zusammen – allesamt mit Umweltmanagementsystemen ausgestattet. So sind die verwendeten Druckfarben frei von bedenklichen Mineralölbestandteilen. Unsere Produktionen werden hinsichtlich Ressourceneinsatz und Abfallvermeidung fortlaufend optimiert. 

Verarbeitung  

Im vergangenen Jahr haben wir an den SPIEGEL-Produktionsstandorten damit begonnen, die Folienumverpackung (Vollballen) für den Transport einzusparen. Auf das Jahr gerechnet, verursachen wir so circa 13 Tonnen weniger Kunststoffabfall. 

Kurze Vertriebswege  

Der SPIEGEL wird seit vielen Jahren an mehreren Standorten produziert. Hierdurch verringern sich die Vertriebswege erheblich.

 

Zum Medienangebot der SPIEGEL-Gruppe gehören Print-Magazine, Online-Angebote und TV-Produktionen. Publizistische Qualität und eine unabhängige Berichterstattung sind der Markenkern aller journalistischen Produkte.

Das Medienangebot

Das SPIEGEL-Haus wurde 2011 als eines der ersten privaten Bauvorhaben mit dem "HafenCity Umweltzeichen Gold" ausgezeichnet und hält diesen Standard nach wie vor ein. 

Zu den Kriterien